Pfarrkirche St. Johannes der Täufer zu Asch
Unsere Pfarrkirche mit Zwiebelkuppel, als Symbol einer alten Pfarrei, ist in ihrem jetzigen Grundriß im Jahre 1428 erstellt und noch im baulustigen 15. Jahrhundert höher- und im 17. Jahrhundert umgebaut worden, was aus den Ziegelschichten und -Formen festzustellen ist. Das Gotteshaus mit hochbarockem Zentralbau, eingezogenem Chor mit halbkreisförmigem Abschluß wurde 1998 das vierte Mal in diesem Jahrhundert restauriert.
Kath. Pfarrkirche Mariä Verkündigung in Leeder
Nach dem Abriß der baufälligen Vorgängerkirche wurden Langhaus und Chor der Kirche auf das unermüdliche zehnjährige Betreiben des Pfarrers Thomas Zeller seit 1739 neu erbaut. Die Pläne fertigte nach einem Planvorschlag Johann Georg Fischers aus Füssen, der vom Hochstift Augsburg als zu teuer befünden wurde, der Maurer und Stuckateur Michael Socher aus Denklingen an. So entstand an dem unverputzten Backsteinturm aus dem frühen 15. Jahrhundert ein breitgelagertes Langhaus mit einem schmäleren Chor, dessen Breite dem alten Kirchenbau entspricht. Die erste Ausstattung erhielt das Gotteshaus zwischen 1742 (Weihe am Laurentiustag) und 1752. Die Stuckaturen mit ihren reichen asymmetrisch aufgebauten Omamentsequenzen stammen aus einer Wessobrunner Werkstatt. Stilistische Ähnlichkeiten verweisen auf Abraham Baader. Ohne mit letzterem verwandt gewesen zu sein, erhielt Johann Baptist Baader in der Region auch der ,,Lechhansel" genannt, den Auftrag für die Altargemälde. Die letzte Kirchenrenovierung im Jahr 1998/99 war notwendig geworden, als sich Risse in dem flachgewölbten Langhaus zeigten. Gravierende, aber auf den ersten Blick fast unsichtbare Schäden im Dachwerk forderten sofortiges Handeln. Nach gründlicher Reinigung zeigt sich das Gotteshaus heute wieder in seiner (fast) ursprünglichen Farbenpracht.
Kath. Pfarrkirche St. Nikolaus in Seestall
Wie die meisten Kirchen im Fuchstal kann auch das dem hl. Nikolaus geweihte Gotteshaus in Seestall auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die erste Kirche wurde 1150 geweiht. Über die Jahrhunderte wurde das aus dem 16. Jahrhundert stammende Langhaus mit einem Turm aus dem 17 Jahrhundert immer wieder erneuert. So wurden bei den Renovierungsarbeiten des im barockisierten Kirchenbaus 1958 Teile der gotischen Vorgängerkirche gefunden. Zwischen 1985 und 1987 wurden die Grundmauern trockengelegt, der Innenraum restauriert sowie der Altarraum mit einem Volksaltar neu gestaltet.
Kath. Pfarrkirche St. Stephan in Welden
Markant am Hang gelegen prägt die Stephanuskirche in WeIden noch heute das Bild des kleinen Dorfes Welden. Ein gedrungener Kirchturm mit Bogenfriesen verweist in seiner Bauart auf das 15. Jahrhundert, ein Langhaus wurde 1552 errichtet, fiel aber der Baulust des 18. Jahrhunderts zum Opfer: 1784 wurden Chor und Langhaus neu aufgeführt und ausgestattet. Von der barocken Ausstattung sind neben den Deckenfresken des Kaufbeurer Malers Alois Gaibler noch die Laiengestühle erhalten. Im 19. Jahrhundert kam es zu einer Neuausstattung des Chores, die auch in die umfassende Renovierung zu Beginn der 1980er einbezogen wurde.
Kleine Wegkapelle St. Ulrich in Leeder
Am südlichen Ortsausgang von Leeder, direkt an der Hauptstraße, steht die kleine Wegkapelle St. Ulrich.
Die dem Bistumsheiligen geweihte Kapelle befindet sich erst seit dem frühen 20. Jahrhundert an diesem ein wenig unwirklich wirkenden Ort. Einziger Bestandteil der kleinen gemauerten Kapelle ist neben einem Betstuhl ein überlebensgroßes Gemälde des Hl. Ulrich von Johann Baptist Baader.
Katholische Kapelle Sankt Leonhard in Asch
In der nördlichen Gemeindeflur steht die, der politischen Gemeinde gehörende, geschichtlich bedeutsame St. Leonhardskapelle. In alten Schriften ist sie als ,,Capell uff dem Feld" bezeichnet. Das Jahr der Erbauung konnte bis jetzt nicht ermittelt werden; immerhin hat sie ein Alter von 380 bis 430 Jahren. Der Überlieferung nach soll die erste Feldkapelle, (wie jene zu Lechsberg und auf dem Stock) aus lauter Holz erbaut gewesen sein. Auf dem ehemals umgebenden Friedhof wurden zur Zeit der Pest alle Leichen von Asch dort begraben, wie dieser Ort auch der Begräbnisplatz für Fremde war. Ferner fanden dort auch die Unglücklichen ihre letzte Ruhestätte, die ihrem Leben selbst ein Ende setzten.
Wallfahrtskapelle Maria im Stock
Viele Freunde hat die im Besitz der Kirchengemeinde stehende, 1703 von Freyberg gebaute, weithin bekannte Wallfahrtskapelle ,,Maria im Stock". Daneben stand das 1655 gebaute Mesnerhaus (es wurde Anfang der 70 er Jahre abgebrochen).
Bereits 1647 war eine hölzerne Kapelle am Weg zwischen Asch und Lengenfeld belegt. Aus dieser Zeit stammt auch das hölzerne Gnadenbild, ein Pieta, die der Legende nach von Holzarbeitern an Ort und Stelle in einem Buchen-Stock gefunden worden sei. 1722 wurde der bis heute erhaltene Kirchenbau eingeweiht, 1968 kam es zum Raub des Gnadenbildes, das nun eine Replik ersetzt. Dennoch ist bis heute die Wallfahrt auf den Stock für die Gläubigen der umliegenden Dörfer Teil ihres Kirchenjahres.
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Dreifaltigkeitskapelle Lechsberg
1255 ist Lechsberg als ARX (befestigter Ort) bezeichnet. Die Stelle, an der damals die Burg stand, ist heute mit Gras überwuchert. Der Weiler Lechsberg hat seit 1669 eine Dreifaltigkeitskapelle. Im Jahre 1829 wurde sie aus Mauerziegeln neu errichtet, 1896 und 1970 renoviert und steht im gemeinsamen Besitz der drei dortigen Bauern.
Kapelle in Lechmühlen
Direkt an der Verbindungsstraße zwischen B 17 und Mundraching, nahe der Lechbrücke steht eine kleine, wohl um die Mitte des 18. Jahrhunderts erbaute Kapelle, die 1977 umfassend erneuert wurde. Die ursprüngliche Ausstattung mit Fresken des im Lechmühlen geborenen Malers Johann Baptist Baader (1717 - 1780) wurde aufgrund zahlreicher Hochwasser bis auf wenige Reste zerstört.
Denkmal für die Opfer des Kz-Außenlagers Seestall
1950 ließ die Bayerische Staatsregierung einen Gedenkstein am Lechufer, östlich von Seestall errichten. Er erinnert an die Außenstelle Seestall des KZ Kaufering. An dieser Stelle sind die bis 1945 verstorbenen Häftlinge aus dem Lager Seestall begraben worden.
Floriansbrunnen in Asch
An der Dorfstraße vor dem Feuerwehrhaus steht auf einem 2,5 m hohen Sockel die aus Sandstein gefertigte Figur des hl. Florian, errichtet und gestiftet von den Ascher Bürgern Florian Trautwein und Florian Braun.
Via Claudia Augusta
Die älteste Römerstraße in Bayern, die Via Claudia Augusta, im Jahre 46 n.Chr. von Kaiser Claudius weiter ausgebaut, zieht, an vielen Abschnitten noch gut sichtbar, durch die östliche Gemeindeflur. Auf dieser späteren Handelsstraße ging schon sehr früh reger Betrieb. Asch hielt auf dieser Straße wohl schon früh Verbindung mit Landsberg und Schongau. Seit 1998 ist die Via Claudia auch für den Rad- und Wandertourismus wieder belebt worden. Die Via Claudia wurde beschildert, und an der Verbindungsstraße Leeder/B 17 wurde ein Gedenkstein aufgestellt und eingeweiht.
Landsberg
Landschaftsschutzgebiet Weldener Weiher
Die Weiherkette wurde von ca. 300 Jahren zur Fischzucht angelegt. Im Wechsel mit Mischwäldern und Grünflächen bietet dieser Talraum besondere Reiz für die ruhige Erholung. mehr
Mariensäule in Leeder
Im Zentrum des Dorfes an der Kreuzung zum Kirchberg steht die Mariensäule. Die seit 1889 in Stein ausgeführte Maria Immaculata ist vermutlich die fünfte Nachfolgerin früherer Holzstatuen. Sie wurde von der Baldaufischen
Kunstanstalt in Augsburg gefertigt.